Montag, 20. Dezember 2010

Kurioses zum Sonntag: Piktogramm-Wahnsinn

In öffentlichen Verkehrsmitteln wird hier viel Wert auf gute Sitten und ordentliches Benehmen gelegt. Das wird auch allen Fahrgästen auf übergroßen Tafeln unmissverständlich eingetrichtert. Piktogramme vom Feinsten. Herr Professor Ballstaedt hätte seine wahre Freude (falls Sie es selber lesen Herr Ballstaedt: Beste Grüße nach Deutschland und eine entspannte Zeit zwischen den Jahren). Das erste Bild zeigt uns deutlich, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln zu rauchen ist. Nicht dem Vordermann in den Nacken pusten, sondern immer nach oben, wo es keinen Mitreisenden stört. Zusätzlich ist es Engeln strikt verboten ihre Flügel auf Hüfthöhe zu tragen. Unästhetisch! Wo kommen wir da hin, wenn das alle machen. Gitarre im Stehen zu spielen wird auch nicht gerne gesehen. Die Schweizer sind ein gemütliches Volk. Wenn musiziert und gesungen wird, dann im Sitzen.
Auf Bild Nummer zwei wird dem fleißigen Handwerker abgeraten Möbel in den Öffentlichen zu bauen. Bei der Ruckelei ist das nicht einfach.  Wenn es gar nicht anders geht, sollte man die Arbeit wenigstens im Stehen verrichten, damit kein unschöner Eindruck entsteht und den Tischlern keine Faulheit unterstellt werden kann. Zuletzt sollen die sportlichen Fußballer ihre Muskulatur anständig dehnen. Wenn die Sportler nach gespieltem Spiel in den Öffentlichen ausdehnen, dann aber bitte ordentlich, mit beiden Beinen auf Streckung. Unsaubere Nachbereitung sportlicher Aktivitäten wird in der Schweiz einfach nicht toleriert. Alles sinnvolle Hinweise und nur gut für das Allgemeinwohl.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Gastbeitrag von Marlene: Weihnachtsfeier der ZHAW Winterthur

Vorab, dieser Beitrag kommt aus Marlenes Feder, bzw. Tastatur. Ich distanziere mich ausdrücklich vom Inhalt und der dort vorgestellten Realität. Die Übergänge zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen im folgenden Text meiner Meinung nach enorm, aber lest selbst:


Wir habens ihnen gezeigt. Den Schweizern. Wie man ordentlich feiert. So wie wir das in den letzten zwei Jahren in Gelsenkirchen auf der JAF gelernt haben. Exzessiv. Und mit LEGEN – wait for it – DARY-Charakter. Die ebenso legendäre Reutlinger-WG hat das Auslandssemester ausklingen lassen, auf der Weihnachtsparty der ZHAW. Bei Bier (Wolle), Schakalaka (Sindy), gespritzten Weißwein (Larissa) und Chucky Lucky (meiner einer). Ach ja, nicht zu vergessen der Gratis-Glühwein, der wirklich schon einige Leute dazu brachte um 16 Uhr dort aufzutauchen. Ungewöhnliche frühe Startzeit für ein Tanz- und Trinkgelage. Aber wir haben gesehen: es funktioniert. Wie angekündigt war das Ding dann auch um 23 Uhr zu Ende. Die Zeit dazwischen lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen, was nicht nur der leicht löchrigen Erinnerung geschuldet ist. Wir haben uns gefreut noch mal mit all den Schweizern (und natürlich den anderen Deutschen ;)) zu feiern, die uns in den letzten drei Monaten ans Herz gewachsen sind. Doch bevor es hier zu sentimental wird, wechseln wir schnell zu Gossip von der Party. Es kam endlich zu einem WG-Tänzchen auf das einige WG-Mitbewohner laut eigener Aussage schon die ganze Zeit gewartet haben. Bad Santa hatte a) ein verdammt schlechtes Gedächtnis  oder ist b) verdammt dumm.  (Wer benutzt bitte einen Edding, der mit ein bisschen Spucke wieder weg gewischt werden kann? ;)) Verrückt übrigens: Jacken wurden an der Garderobe in Müllsäcke gepackt, auf die eine Nummer geklebt wurde. Und es gibt in der Schweiz fast überall Schwarzlicht-Stempel. Am Morgen danach ist man also nicht zugekleistert mit schwarzen Stempeln. Super Sache. Weiter im Text: Eine WG-MitbewohnerIN (die Autorin dieses Textes weiß nicht, ob sie IHREN Namen aus rechtlichen Gründen hier angeben darf) hat eine neue Anmach-Technik entwickelt. Einfach Männer anrempeln. Dann kommt man jedes Mal ins Gespräch. Kreative Sache. Ein WG-Mitbewohner (die Autorin dieses Textes weiß nicht, ob sie SEINEN Namen aus rechtlichen Gründen hier angeben darf) hat auf dem gesamten Rückweg versucht die Autorin dieses Textes in den Schnee zu werfen. Scheiß Sache. Aber hat er ja nicht geschafft. Und die Kleinste im Bunde (die Autorin dieses Textes weiß nicht, ob sie IHREN Namen aus rechtlichen Gründen hier angeben darf) hat es den ganzen Abend (und vermutlich auch nicht bis zur Veröffentlichung dieses Textes) nicht geschafft Chucky Lucky richtig auszusprechen. Also Leute: Schakalaka! Besser kann man den Abend sowieso nicht in einem Wort beschreiben!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Hollywood-Kitsch in Züri

  

Das Video spricht für sich. Wie in einem kitschigen, amerikanischen Liebesfilm. Das einzige, was noch gefehlt hat, war Julia Roberts, die mit Hugh Grant händchenhaltend über das Eis schlittert. Sogar die Wände des Landesmuseums waren mit Sternen bestrahlt. Die ganze Kulisse hat uns einfach dazu eingeladen, einen Glühwein zu trinken und uns über den Kitsch zu amüsieren. So was habe ich noch nie erlebt...

Auf Tour: Picasso geschüttelt aber nicht gerührt mit Schuss

Gestern hat es mich wieder nach Züri verschlagen. In der Möchtegern-Hauptstadt werden gerade bedeutende Werke von Pablo Picasso ausgestellt. Weil ich wahrscheinlich nicht so oft im Leben die Chance habe, rund 60 der bedeutendsten Picasso-Werke zu bewundern habe ich diese Gelegenheit genutzt. Nach meiner letzten Veranstaltung in Organisationskommunikation habe ich mich mit Larissa Richtung Zürich aufgemacht.
Die Abschlussveranstaltung von OK, wie dieses Seminar hier genannt wird, war sehr interessant. Thomas Hügli, Leiter der internen und externen Kommunikation der AXA Winterthur, hat zum Thema ‚Corporate Responsibility’ referiert. Anschließend konnten wir uns bei einer Fragerunde mit dem Kommunikationsexperten austauschen.
Aber zurück nach Züri. Im Kunsthaus Zürich hatte Pablo Picasso 1932 seine allererste Museumsretrospektive. Zum hundertjährigen Bestehen des Kunsthauses wurde diese bedeutende Ausstellung rekonstruiert. Von frühen Werken, über den Kubismus, bis hin zu den ersten surrealen Werken war alles vertreten, was das Kunstliebhaberherz höher schlagen lässt. Weil ich mich selber weder als klassischen Kunstliebhaber, noch als Sachverständigen einschätze, habe ich mich einfach überraschen lassen. Mit Desiree (einer schweizer Kommilitonin) und Larissa habe ich mich vom Audioguide durch die Ausstellung lotsen lassen. Ein kleines handyähnliches Gerät, verrät einem bei einigen Gemälden und bei Betätigung der entsprechenden Tasten mehr über die künstlerische Phase und die Entstehungsgeschichte. Der kleine Kasten hat sich als sehr lehrreicher Helfer herausgestellt.  So bleibt zumindest hängen, dass Picasso teilweise ein ganz schöner Hallodri war, der sich trotz Ehering und Kind nicht von so mancher Affäre zurückhalten hat lassen. Nach knapp eineinhalb Stunden mit den teilweise verstörenden Werken Picassos, haben wir die Segel gestrichen. Um das ganze Gesehene zu verarbeiten, sind wir auf den Weihnachtsmarkt gegangen. Während Larissa sich am überdimensionalen Swarovski-Weihnachtsbaum (http://de.wikipedia.org/wiki/D._Swarovski_%26_Co.) erfreut hat, habe ich mich über die gesalzenen Preisen an den Ständen amüsiert. Anschließend haben wir die Straßenseite gewechselt und sind in eine kleine Hollywood-Kulisse geschlittert. Doch davon beim nächsten Eintrag mehr.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Kurioses zum Sonntag: Outlaws in Appenzell

Der Schweizer an sich, lässt sich schon mal ungern bevormunden und vorschreiben lässt er sich gleich gar nichts. Einen besonderen Fall der Gesetzlosigkeit habe ich in Appenzell miterlebt. Ich war quasi mittendrin statt nur dabei. Der Aufstand kleiner Bürger gegen Bundesgesetze. Die Revolte gegen die Obrigkeit. Eine Rebellion gegen die Legislative. Den Namen des gemeinten Lokals möchte ich deshalb nicht nennen. Am Tatort selbst saßen die Köpfe der Revolution an einem massiven, runden Holztisch. Alle mit dem Corpus Delicti in den Händen. Die meisten mit Zigarette, oder Zigarillo,  mancher sogar mit einer geschwungenen Holzpfeife. Bei feinem Appenzeller Bier, oder einem Schoppen Wein wurde das weitere Vorgehen besprochen. Geehrt, dass ich bei so einem richtungweisenden Erlebnis dabei sein durfte, gesellte ich mich mit meinen Begleiterinnen und Begleitern zu den Revoluzzern. Aus Solidarität und purer Bewunderung zündeten sich auch die meisten von uns einen Glimmstängel an. Nach viel blauem Dunst und einem Getränk verließen wir die urige Kneipe wieder, damit die Herren und Damen im Inneren ungestört weiter an ihren Plänen arbeiten konnten. Welches Schnippchen werden sie der Obrigkeit wohl als nächstes schlagen?

Freitag, 10. Dezember 2010

Nachtrag: Superkalifragilistischexpiallegetisch

Der Semesterendspurt in der Schweiz fordert seinen Tribut. Wir haben einiges an Arbeit um die Ohren und leider komme ich nicht ganz so oft zum Bloggen wie ich mir das wünsche. Jetzt habe ich mir allerdings etwas Zeit genommen, um über ein besonderes Ereignis zu berichten. Ein wirklich besonderes Ereignis. Das vorletzte Wochenende wird mir immer in Erinnerung bleiben. Wir hatten Besuch. Wir hatten besonderen Besuch. Wir hatten sogar ganz besonderen Besuch. Freundinnen und Freunde aus Deutschland waren da. Genauer gesagt, bzw. geschrieben, die JPRler waren da. „Leida gar nisch alle, leida nein“, aber das wäre auch schwierig geworden. Insgesamt sind trotzdem sieben Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Gelsenkirchen angereist, die die weite Reise raus aus der EU gewagt haben. Diese sieben mutigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben den Tanz auf  Messers Schneide, den Tanz mit Barbra Streisand gewagt. Ehre wem Ehre gebührt und so haben wir auch gleich eine Festtafel mit Speisen und Fässer mit Ambrosia bereitgestellt und ein Labsal veranstaltet. Mit einigen unserer schweizer Kolleginnen und Kollegen und einem Schwung der Erasmus-Genossinnen und Genossen haben wir sodann in unseren eigenen Hallen getafelt und gezecht. Uns einige, uns beglücktes Häuflein Studierende, denn welche an diesem Abend ihr Bier mit mir genossen werden auf ewig Teil meiner schweizer Geschichte sein.
Nach unserem Festgelage am Freitagabend sind wir am Samstag gen Zürich gezogen, um Kultur und touristische Werte nicht zu vernachlässigen. Dass ich mit den Jungs nach der ersten anstrengenden Etappe in der Großstadt Bundesliga im Pub geschaut habe, versteht sich von selbst. Sogar zwei der holden Maiden haben uns Gesellschaft geleistet, während die konditionsstarken anderen Damen auf Shoppingtour gegangen sind. Erschöpft vom Tagewerk, aber dennoch zu Allem bereit wurde am Samstagabend wieder aufgetischt. Gestärkt vom Mahl zog eine Truppe in eine wohlbekannte Gastschenke, während die Anderen bei Film und Getränk ausharrten und ihre Rückkehr erwarteten. Wieder vereint wurde der vergangene Abend reflektiert und die Reste der Ambrosia geleert. Auch am Sonntag konnten wir köstlich speisen und im Anschluss unsere Gäste verabschieden. Ungern ließen wir sie gen Deutschland ziehen, aber die Freude dieses Wochenendes und die Vorfreude auf ein Wiedersehen erleichterten uns diesen Abschied wenigstens etwas.
Die geneigte Leserin, oder der geneigte Leser, welche, oder welcher nicht alles in diesem Text verstanden zu haben glaubt, beruhige ich. Wir sind nicht mehr oder weniger verrückt als sonst. Falls die Wonderboys meine Zeilen lesen, speziell Markus und Micha, dann bleibt mir nur zu sagen: Zu schade, dass ihr nicht alle hier sein konntet. Das gleiche gilt natürlich auch für Bianca. Und an Kristina, Julia, Linda, Jeanny, Phil, Niclas und Dennis: This weekend was LEGEN… wait for it …DARY!! Habt Dank dafür.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

In Concert: Royal Republic und Ska P

Ein ereignisreiches, musikalisches Wochenende liegt hinter mir. Am Freitag bin ich mit Marlene im Gaswerk (http://www.gaswerk.ch/programm/programm) gewesen. Dort haben wir für das Online-Fanzine allschools.de ‚gearbeitet’. Zuerst haben wir die Jungs von Royal Republic interviewt und ich muss sagen, ich bin immer noch begeistert. Die Jungs sind sympathisch, witzig und durchgeknallt. Danach haben wir uns die Vorband ‚Goodbye Fairbanks’ angesehen (Fotos von mir: http://www.allschools.de/gallery/1284615/). Das Royal Republic-Konzert im Anschluss hat ordentlich gerockt. Die Schweden wissen Bescheid, wie sie das Publikum zum Kochen bringen können. Ich war größtenteils mit dem Fotografieren beschäftigt, während Marlene das Konzert genießen konnte (Fotos von Royal Republic: http://www.allschools.de/gallery/1284616/). Schade das nur knapp 130 Konzertbesucher da waren, die Band hat auf jeden Fall mehr Publikum verdient. Die Interviewgeschichte von Marlene wird auch die nächsten Tage auf allschools.de erscheinen. Es empfiehlt sich diese zu lesen, sie ist meiner Meinung nach sehr fein geschrieben.
Samstag war ein Arbeitstag. Mit Mario, dem Kollegen aus Graz und Larissa musste ich noch die Präsentation für Journalistik vorbereiten. Wenn ich nach diesem Semester eines nicht mehr hören will, dann ist es das Wort ‚Qualitätskriterien’. Nach mühevollem Kampf durch die medienwissenschaftlichen Abgründe der Qualitätsforschung haben wir schlussendlich doch gesiegt. Am Samstag haben wir von Mittag bis Abends, abgesehen von einer Spaghetti-Pause durchgearbeitet. So sind Larissa und ich leider etwas später in die Eulachhallen (http://www.eulachhallen.ch/) gekommen. Dort sind wir aber noch rechtzeitig zu ‚Ska P’ erschienen. Das wir Vorbands wie ‚Sondaschule’ verpasst haben ist zwar ärgerlich, aber im Semesterendspurt wohl kaum zu vermeiden gewesen. Und Ska P hat sich richtig rentiert. Die Ska-Senioren können es noch und zwar laut und lang (Videos: http://www.youtube.com/watch?v=PegtG5_6ZSo; http://www.youtube.com/watch?v=vx-RiTLB9Dg). Ein weiterer Vorteil, die Wenigsten verstehen die spanischen Texte, ansonsten wäre die Stimmung vielleicht nicht ganz so gut gewesen. Die meisten Liedtexte kritisieren Globalisation, Religion, Faschismus und Unterdrückung, Themen, die nicht unbedingt zum Feiern einladen. Trotzdem hat die Halle gebrodelt bis das Wasser von der Decke getropft ist und die Wenigsten haben sich nicht rhythmisch bewegt. Nach dem Konzert hat die Halle einem Schlachtfeld aus leeren Bierbechern und Zigarettenstumpen geglichen, herrlich versifft. Alles in Allem, ein geniales Konzertwochenende in Winterthur.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Kurioses zum Sonntag: Gerechtigkeit und Kommerz


Dass die Schweizer ein gar lustiges Völkchen sind, habe ich ja hier schon mehrfach geschrieben. Was sie sich aber hierbei gedacht haben, ist mir ein absolutes Rätsel. In der Berner Fußgängerzone bin ich auf folgendes gestoßen. In der ‚Gerechtigkeitsgasse’ gibt es sowohl das Geschäft ‚REICH & CO’ als auch das ‚CAFE DU COMMERCE’. Als ich das gelesen habe, musste ich unweigerlich an die Wahlwerbekampagne der Linken denken: ‚Reichtum für Alle’ und ‚Reichtum besteuern’. Irgendwie etwas schizophren. Die Geschäftsinhaber haben allerdings auf jeden Fall Humor bei der Ortswahl bewiesen. Zudem muss ich erwähnen, dass Gerechtigkeit in der Schweiz auch irgendwie etwas mit Geld zu tun hat, nur muss es denn gleich Reichtum sein? Müssen alle ausländischen Klischeebilder der Schweiz erfüllt werden? Muss so offensiv mit wirtschaftlichem Wohlstand umgegangen werden? Ja, es muss…

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Glühmarkt

Weihnachtsbeleuchtung taucht die Fußgängerzone in warmes Licht. Der Schnee rieselt langsam und behäbig vom Abendhimmel auf das kalte Kopfsteinpflaster und vereinigt sich dort mit Seinesgleichen. Ein idyllischer Klischee-Winterabend wie er in einem Kinderbuch gemalt sein könnte. Ideale Voraussetzungen für den ersten Besuch des Weihnachtsmarkts. Nach dem allseits beliebten Schauspiel-Seminar wurden Mützen aufgesetzt, Handschuhe angezogen und der Schal um den Hals gewickelt. Gemeinsam haben wir uns auf den Weg zum Christkindlsmarkt gemacht. Dass wir uns kurz verlaufen haben ist wohl dem starken Schneefall und den damit einhergehenden schlechten Sichtverhältnissen geschuldet gewesen. Endlich am Ziel angekommen haben wir natürlich direkt den nächsten Glühweinstand angesteuert. Schließlich mussten wir uns nach dem strapaziösen Hinweg durch die eisige Fußgängerzone erst einmal innerlich wärmen. Was folgt ist eine Mischung aus rotem Glühwein, weißem Glühwein und Jagertee. Zudem mussten wir, als alle alkoholischen Getränke nicht mehr geholfen haben und die Zehen kalt wurden, eine kurze Aufwärmpause im ‚Fahrenheit’ ( http://www.fahrenheit-bar.ch/) machen. Was uns aber nicht daran gehindert hat, danach noch einen anderen Glühweinstand zu testen. Mittwochsstammtisch auf dem Weihnachtsmarkt statt Mittwochsstammtisch im Pub war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. O du Fröhliche…