Mittwoch, 15. Dezember 2010

Auf Tour: Picasso geschüttelt aber nicht gerührt mit Schuss

Gestern hat es mich wieder nach Züri verschlagen. In der Möchtegern-Hauptstadt werden gerade bedeutende Werke von Pablo Picasso ausgestellt. Weil ich wahrscheinlich nicht so oft im Leben die Chance habe, rund 60 der bedeutendsten Picasso-Werke zu bewundern habe ich diese Gelegenheit genutzt. Nach meiner letzten Veranstaltung in Organisationskommunikation habe ich mich mit Larissa Richtung Zürich aufgemacht.
Die Abschlussveranstaltung von OK, wie dieses Seminar hier genannt wird, war sehr interessant. Thomas Hügli, Leiter der internen und externen Kommunikation der AXA Winterthur, hat zum Thema ‚Corporate Responsibility’ referiert. Anschließend konnten wir uns bei einer Fragerunde mit dem Kommunikationsexperten austauschen.
Aber zurück nach Züri. Im Kunsthaus Zürich hatte Pablo Picasso 1932 seine allererste Museumsretrospektive. Zum hundertjährigen Bestehen des Kunsthauses wurde diese bedeutende Ausstellung rekonstruiert. Von frühen Werken, über den Kubismus, bis hin zu den ersten surrealen Werken war alles vertreten, was das Kunstliebhaberherz höher schlagen lässt. Weil ich mich selber weder als klassischen Kunstliebhaber, noch als Sachverständigen einschätze, habe ich mich einfach überraschen lassen. Mit Desiree (einer schweizer Kommilitonin) und Larissa habe ich mich vom Audioguide durch die Ausstellung lotsen lassen. Ein kleines handyähnliches Gerät, verrät einem bei einigen Gemälden und bei Betätigung der entsprechenden Tasten mehr über die künstlerische Phase und die Entstehungsgeschichte. Der kleine Kasten hat sich als sehr lehrreicher Helfer herausgestellt.  So bleibt zumindest hängen, dass Picasso teilweise ein ganz schöner Hallodri war, der sich trotz Ehering und Kind nicht von so mancher Affäre zurückhalten hat lassen. Nach knapp eineinhalb Stunden mit den teilweise verstörenden Werken Picassos, haben wir die Segel gestrichen. Um das ganze Gesehene zu verarbeiten, sind wir auf den Weihnachtsmarkt gegangen. Während Larissa sich am überdimensionalen Swarovski-Weihnachtsbaum (http://de.wikipedia.org/wiki/D._Swarovski_%26_Co.) erfreut hat, habe ich mich über die gesalzenen Preisen an den Ständen amüsiert. Anschließend haben wir die Straßenseite gewechselt und sind in eine kleine Hollywood-Kulisse geschlittert. Doch davon beim nächsten Eintrag mehr.

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