Mittwoch, 8. Dezember 2010

In Concert: Royal Republic und Ska P

Ein ereignisreiches, musikalisches Wochenende liegt hinter mir. Am Freitag bin ich mit Marlene im Gaswerk (http://www.gaswerk.ch/programm/programm) gewesen. Dort haben wir für das Online-Fanzine allschools.de ‚gearbeitet’. Zuerst haben wir die Jungs von Royal Republic interviewt und ich muss sagen, ich bin immer noch begeistert. Die Jungs sind sympathisch, witzig und durchgeknallt. Danach haben wir uns die Vorband ‚Goodbye Fairbanks’ angesehen (Fotos von mir: http://www.allschools.de/gallery/1284615/). Das Royal Republic-Konzert im Anschluss hat ordentlich gerockt. Die Schweden wissen Bescheid, wie sie das Publikum zum Kochen bringen können. Ich war größtenteils mit dem Fotografieren beschäftigt, während Marlene das Konzert genießen konnte (Fotos von Royal Republic: http://www.allschools.de/gallery/1284616/). Schade das nur knapp 130 Konzertbesucher da waren, die Band hat auf jeden Fall mehr Publikum verdient. Die Interviewgeschichte von Marlene wird auch die nächsten Tage auf allschools.de erscheinen. Es empfiehlt sich diese zu lesen, sie ist meiner Meinung nach sehr fein geschrieben.
Samstag war ein Arbeitstag. Mit Mario, dem Kollegen aus Graz und Larissa musste ich noch die Präsentation für Journalistik vorbereiten. Wenn ich nach diesem Semester eines nicht mehr hören will, dann ist es das Wort ‚Qualitätskriterien’. Nach mühevollem Kampf durch die medienwissenschaftlichen Abgründe der Qualitätsforschung haben wir schlussendlich doch gesiegt. Am Samstag haben wir von Mittag bis Abends, abgesehen von einer Spaghetti-Pause durchgearbeitet. So sind Larissa und ich leider etwas später in die Eulachhallen (http://www.eulachhallen.ch/) gekommen. Dort sind wir aber noch rechtzeitig zu ‚Ska P’ erschienen. Das wir Vorbands wie ‚Sondaschule’ verpasst haben ist zwar ärgerlich, aber im Semesterendspurt wohl kaum zu vermeiden gewesen. Und Ska P hat sich richtig rentiert. Die Ska-Senioren können es noch und zwar laut und lang (Videos: http://www.youtube.com/watch?v=PegtG5_6ZSo; http://www.youtube.com/watch?v=vx-RiTLB9Dg). Ein weiterer Vorteil, die Wenigsten verstehen die spanischen Texte, ansonsten wäre die Stimmung vielleicht nicht ganz so gut gewesen. Die meisten Liedtexte kritisieren Globalisation, Religion, Faschismus und Unterdrückung, Themen, die nicht unbedingt zum Feiern einladen. Trotzdem hat die Halle gebrodelt bis das Wasser von der Decke getropft ist und die Wenigsten haben sich nicht rhythmisch bewegt. Nach dem Konzert hat die Halle einem Schlachtfeld aus leeren Bierbechern und Zigarettenstumpen geglichen, herrlich versifft. Alles in Allem, ein geniales Konzertwochenende in Winterthur.

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