In öffentlichen Verkehrsmitteln wird hier viel Wert auf gute Sitten und ordentliches Benehmen gelegt. Das wird auch allen Fahrgästen auf übergroßen Tafeln unmissverständlich eingetrichtert. Piktogramme vom Feinsten. Herr Professor Ballstaedt hätte seine wahre Freude (falls Sie es selber lesen Herr Ballstaedt: Beste Grüße nach Deutschland und eine entspannte Zeit zwischen den Jahren). Das erste Bild zeigt uns deutlich, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln zu rauchen ist. Nicht dem Vordermann in den Nacken pusten, sondern immer nach oben, wo es keinen Mitreisenden stört. Zusätzlich ist es Engeln strikt verboten ihre Flügel auf Hüfthöhe zu tragen. Unästhetisch! Wo kommen wir da hin, wenn das alle machen. Gitarre im Stehen zu spielen wird auch nicht gerne gesehen. Die Schweizer sind ein gemütliches Volk. Wenn musiziert und gesungen wird, dann im Sitzen.
Auf Bild Nummer zwei wird dem fleißigen Handwerker abgeraten Möbel in den Öffentlichen zu bauen. Bei der Ruckelei ist das nicht einfach. Wenn es gar nicht anders geht, sollte man die Arbeit wenigstens im Stehen verrichten, damit kein unschöner Eindruck entsteht und den Tischlern keine Faulheit unterstellt werden kann. Zuletzt sollen die sportlichen Fußballer ihre Muskulatur anständig dehnen. Wenn die Sportler nach gespieltem Spiel in den Öffentlichen ausdehnen, dann aber bitte ordentlich, mit beiden Beinen auf Streckung. Unsaubere Nachbereitung sportlicher Aktivitäten wird in der Schweiz einfach nicht toleriert. Alles sinnvolle Hinweise und nur gut für das Allgemeinwohl.





































