Was schwer möglich erscheint, bewahrheitet sich dennoch. Die besichtigten Städte in der Schweiz werden immer schöner. Luzern und Zürich sind sehr schöne Städte, aber Bern ist außergewöhnlich. In der schweizer Hauptstadt leben 130 000 Menschen, dementsprechend überschaubar ist die Innenstadt. Durch schmale Gassen und Fußgängerzonen zwischen alten Gebäuden sind alle Lokalitäten schnell zu erreichen.
Das Münster besticht durch Anmut und Größe. Auf dem Bundesplatz, direkt neben der schweizer Nationalbank erstreckt sich das Bundeshaus. Hinter dem Bundeshaus von den Terrassen hatten wir einen wunderbaren Blick über Bern. Am Horizont, ähnlich unwirklich einer Fotomontage erheben sich die Berge. Eiger, Mönch und Jungfrau strecken ihre rund 4000 Meter hohen Gipfel in die Wolken. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Bei strahlendem Sonneschein und angenehmen Temperaturen sind wir durch die Innenstadt geschlendert.
Nach der Fußgängerzone in der Altstadt, welche UNESCO-Weltkulturerbe ist, haben wir die Nydeggbrücke und damit die Aare überquert. Von dort fällt der Blick sofort auf den Bärengraben. Er ist Teil des Bärenparks in Bern. Zu Ehren des Wappentiers der Hauptstadt und des ganzen Kantons wurde ein großer Park für die Bären gebaut. Im Park leben momentan die Eltern Finn und Björk mit ihren Kindern Berna und Ursina. Die kleinen Bären sind ein richtiger Publikumsmagnet und so bestaunen und begaffen an manchen Tagen Tausende die Bärenfamilie.
Nach einem traumhaften Tag mit Layla, einer schweizer Kommilitonin, Jens, Sindy und Larissa sind wir im Dunkeln wieder zurück nach Winterthur gefahren. Das Leben wie es sein sollte.
(Fotos: 1. Blick über Bern; 2. Kirche in der Innenstadt; 3. Bundeshaus; 4. Unsere Reisetruppe; 5. Eiger, Mönch und Jungfrau v.li.; 6. Münster; 7. Bärenpark von der Nydeggbrücke aus fotografiert; 8. Bär Finn; 9. Sonnenuntergang