Donnerstag, 11. November 2010

Auf Tour: Zürich

Der Blick auf die Stadt ist atemberaubend. Dank guter Aussicht streift der Blick den Zürichsee, das Fraumünster, den Limmat und in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Bei besserem Wetter können bestimmt noch mehr Schönheiten bewundert werden. Zürch, oder Züri, wie die Stadt hier genannt wird, ist die größte Stadt der Schweiz. Bei 380 000 Einwohnern werden manche Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem Pott wahrscheinlich schmunzeln, für die Schweiz ist es riesig. In der Agglomeration leben insgesamt rund 1,1 Millionen Menschen.
Die massiven Steinbrücken über den Limmat und die vielen alten und grauen Gebäude mit Säulen und Erkern verleihen Züri etwas Mittelalterliches. Die Promenade am Zürichsee gewährt einen traumhaften Blick über Teile des Sees. Vorbei am Zwingli-Denkmal schlängelt sich der Zürcher von Marroni-Stand zu Marroni-Stand. Allgemein gibt es in der Schweiz überall Esskastanien zu kaufen, im Supermarkt genauso wie auf der Straße. Aber in Zürich ist es extrem, alle 200 Meter steht ein kleiner Wagen, oder Stand und verkauft die braunen Kugeln. Richtig zubereitet sind die mehlig-nussig schmeckenden Marroni ein echter Gaumenschmaus.
In der Stadt klingen viele verschiedene Sprachen durch das Stimmengewirr. Italienisch, Französisch, Schwiizerdütsch, Hochdeutsch und noch einige Sprachen und Dialekte mehr dringen ans Ohr. Was am Tag, bei schlechtem Wetter schon richtig schön ist bekommt aber in der Nacht eine ganz eigene Ausstrahlung. Oder eher Anstrahlung, Stromverbrauch scheint kein Thema zu sein, alle größeren Gebäude und Brücken in der Stadt werden beleuchtet. Wenn die Dunkelheit hereinbricht verstummt das Stadtleben noch lange nicht. Bars, Kneipen, Lounges und Clubs werben mit Leuchtschrift und laden zum Essen, oder zum Getränk. Groß, aber nicht reizüberflutend und unüberschaubar präsentiert sich Zürich als gemütliche Weltstadt mit Charme und Schönheit. Fazit: Immer einen Besuch wert!

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