Donnerstag, 28. Oktober 2010

Auf Tour: FC Zürich gegen FC Luzern


Bei Temperaturen, die eher an Eishockey erinnern, haben wir uns Fußball angeschaut. Im Stadion Letzigrund hat am Mittwochabend das Spitzenspiel der schweizer Axpo Super League stattgefunden. In einem Nachholspiel sind der Tabellenführer Luzern und der Drittplatzierte Zürich aufeinander getroffen.
So sind wir am späten Nachmittag nach „Schauspielerei“ direkt nach Züri gefahren. Mit einigen Kommilitonen, bzw. deren Freunden und Bekannten, haben wir uns die Zeit bis zum Anpfiff in einer kleinen Bar unweit des Stadions vertrieben. Gut gestärkt und aufgewärmt sind wir zum Stadion gepilgert. Die Sicherheitskontrollen am Stadion sind, wenn man deutsche Verhältnisse gewöhnt ist, ein Witz. Ich wurde nicht einmal abgetastet. Meiner Meinung nach verläuft das in der Schweiz lockerer und weniger verkrampft als bei uns. Bei eisigen Temperaturen sind wir in der Züri-Kurve gestanden. Nach nur drei Minuten ist auch schon das 1:0 für den FCZ gefallen. Ein gelungener Start ins Spiel. Ingesamt war beim Spiel ganz schön viel Gerumpel dabei, aber die beiden Mannschaften haben gekämpft und gearbeitet. Die meisten Fangesänge habe ich immerhin verstanden, bei einigen speziellen Liedern war ich allerdings etwas ratlos und musste mir von den schweizer Kollegen übersetzen lassen. Auffällig war die gute Stimmung im Stadion. Die Fans waren voll dabei und haben das ganze Spiel fast pausenlos angefeuert und gesungen. Die rund 12 000 Zuschauer konnten sich nach dem Abpfiff auch nicht über das leistungsgerechte 2:2 der Mannschaften beschweren. Bevor wir das Stadion verließen, haben wir uns noch einen Burger an einer Imbissbude geholt. Nach dem Spiel sind alle Esswaren an den Ständen deutlich billiger. So sind wir in den Genuss eines 3 CHF-Burgers gekommen, der nicht nur lecker, sondern auch groß war.
Bevor wir mit dem letzten Zug aus Züri wieder nach Winterthur fuhren, haben wir uns bei einer anderen Bar für die Heimreise gestärkt. Beim Austausch über das Spiel haben wir den Abend dort gemütlich ausklingen lassen.

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